Eine Gruppe der Caritas kam an unsere Schule, um das Thema „Menschen mit Behinderung“ für die Kinder lebendig werden zu lassen.

Zunächst wurde ganz offen über verschiedene Beeinträchtigungen gesprochen, mit denen Menschen in unserer Mitte leben. Den Kindern wurde das sehr nahe gebracht – es waren nämlich zwei Damen dabei, die den Kindern aus ihren eigenen Erfahrungen berichten konnten. Eine Dame saß im Rollstuhl, eine konnte nur sehr eingeschränkt sehen.

Ohne Berührungsängste beiderseits erfuhren die Kinder, wie es zu diesen Behinderungen gekommen war, wo jetzt die ganz unterschiedlichen Probleme im Alltag für beide liegen und welcher Hilfsmittel sie sich bedienen, um möglichst selbstständig zurecht zu kommen.

Im Anschluss daran durften die Schülerinnen und Schüler selbst erleben, wie sie sich mit körperlichen Beeinträchtigungen schlagen würden. Sie schoben sich im Rollstuhl durch einen Parcours, in dem auch noch verschiedene Aufgaben zu erledigen waren.

Sie durften mit verschiedenen Brillen ausprobieren, wie es ist, nur sehr wenig zu sehen. Bei anderen Stationen mussten sie sich ganz auf ihr Gehör verlassen oder möglichst aufmerksam tasten. Alles probierten die Kinder begeistert aus.

Am Schluss der Aktion blieb vor allem ein Satz im Kopf aus dem einleitenden Gespräch –  jeder von uns hat seine persönlichen Stärken und Schwächen.